Familiengottesdienst, Fastensuppenessen, Kreuzwegandacht, Exerzitien im Alltag

Besonders ereignisreich war in unserer Pfarre schon der erste Fastensonntag.

Am Beginn stand der Familiengottesdienst, bei dem sich die Kinder und Erwachsenen die Frage stellten: Was haben die drei gezeigten Verkehrsschilder mit der Fastenzeit zu tun?

Pfarrer Helmut Friembichler erklärte in seiner Predigt die mögliche Verbindung zu unserem Leben:

Stoppschild: Man soll halten, stopp sagen, wenn etwas im Leben nicht stimmig ist, nicht passt.

Sackgasse: bedeutet falscher Weg, hier geht’s nicht weiter – also überlegen, umkehren und zurückfahren

Einbahnstraße: der richtigen Richtung folgen – dem Weg auf Gott hin

Es war schön zu sehen, wie viele Familien der Einladung des Kinderliturgiekreises zum Familiengottesdienst gefolgt waren. Dem KiLiK-Team ein herzliches Vergelts Gott für die inhaltliche und musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Noch etwas war anders als an anderen Sonntagen – Am Anfang des Gottesdienstes zeigte unser Herr Pfarrer den Mitfeierenden symbolisch einen alten Palmbuschen, mit dem Hinweis, dass die alten in der Kirche verbliebenen Palmzweige verbrannt wurden. Aus ihrer Asche bestand das Aschenkreuz, das am Aschermittwoch den Menschen auf die Stirn gezeichnet wurde. Es gab nach dem Gottesdienst nochmals die Möglichkeit, sich zum Zeichen des Beginns der Fastenzeit ein Kreuz auf die Stirn zeichnen zu lassen.

Anschließend an den Gottesdienst traf man sich im Pfarrhof zum gemeinsamen Essen der köstlichen Fastensuppen. Damit wurde ein Zeichen der Solidarität mit den Frauen in Kolumbien für deren lebensgefährlichen Einsatz für Klimagerechtigkeit gesetzt. Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung unterstützt diese Frauen dabei: Denn der Schutz des Klimas und Schutz der Frauen gehören zusammen. Beim Durchprobieren der einzelnen Suppen (Leberreis-, Bananen-, Tomaten-, Kartoffel-, Gemüse-, Linsen-Grießnockerln-, Frittaten-, Kürbis-, Kartoffel/Frühlingszwiebelsuppe) konnte also mit einer Spende gleichzeitig Gutes getan werden. Vergelts Gott allen Suppenköchinnen – Spendenergebnis: € 600,00

Am Abend traf man sich zur ersten Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche. Jeden Fastensonntag wird die Andacht von unterschiedlichen Personen gestaltet. Dabei wird bei den einzelnen Texten der Kreuzwegstationen der Bezug zu unserem heutigen Leben hergestellt.

Im Anschluss daran trafen sich die Teilnehmer zu Exerzitien im Alltag zum ersten Mal im Pfarrhof um von Mag. Josef Rupprechter in das Thema eingeführt zu werden.

Wir wünschen allen eine erfüllende Fastenzeit!